Kriegshunde
Gefährlichkeitsstufe
Stufe 5 – Tödlich
Kriegshunde gehören zu den gefährlichsten Kreaturen, die aus den
magischen Experimenten des Krieges hervorgegangen sind. Besonders in
Rudeln sind sie eine tödliche Bedrohung für Soldaten, Reisende und
ganze Siedlungen.
Andere Namen
Kriegshunde werden auch Höllenhunde,
Kaiserliche Bestien oder regional
Kriegsbiester (Süddeutschland) sowie
Bojové Psi (Böhmen) genannt.
Erscheinungsbild
Kriegshunde sind riesige, muskulöse Kreaturen, die etwa doppelt so
groß wie gewöhnliche Hunde werden können. Ihr Fell ist meist schwarz
oder dunkelgrau und wirkt oft struppig oder unnatürlich dick.
Viele Exemplare besitzen kahle Stellen, unter denen vernarbtes Fleisch
oder rötliche Male sichtbar werden. Ihre Augen leuchten unheimlich gelb
oder rot, während ihre langen, gezackten Zähne für das Zerreißen von
Rüstungen und Fleisch gleichermaßen geeignet sind.
Einige Kriegshunde tragen eiserne Halsbänder, Ketten oder
teilweise Rüstungen, die ihnen von ihren menschlichen
Befehlshabern angelegt wurden. Manche dieser Halsbänder
sind mit Dornen versehen, um Gegnern zusätzlichen Schaden
zuzufügen.
Lebensraum
Kriegshunde werden meist in kriegszerstörten Regionen,
alten Schlachtfeldern oder verlassenen Militärlagern
angetroffen. Viele wurden nach Schlachten freigelassen oder
zurückgelassen und streifen nun verwildert durch Wälder,
Ruinen und Grenzgebiete.
Verhalten
Diese Kreaturen wurden ursprünglich als lebende Waffen gezüchtet und
zeigen daher ein stark ausgeprägtes Jagd- und Kampfverhalten.
Solange sie einen Befehlsgeber besitzen, sind sie erstaunlich
gehorsam und folgen Kommandos ohne zu zögern. Ohne einen
Meister jedoch werden sie unberechenbar und greifen alles
an, was sich in ihrer Nähe bewegt.
Jagdweise
- Kriegshunde greifen meist in Gruppen an und überwältigen ihre Opfer durch schiere Gewalt.
- Sie verfolgen ihre Beute über lange Distanzen und geben selten auf.
- Ihr außergewöhnlicher Geruchssinn erlaubt es ihnen, versteckte oder fliehende Ziele aufzuspüren.
Beute
Kriegshunde jagen nahezu alles, was sie als Bedrohung wahrnehmen.
Menschen, Pferde und andere Tiere gehören gleichermaßen zu ihrer
Beute. Besonders gefährlich sind sie für kleinere Gruppen von
Reisenden oder versprengte Soldaten.
Besondere Fähigkeiten
- Unnatürliche Stärke – Kriegshunde besitzen enorme Muskelkraft und können selbst gepanzerte Gegner zu Boden reißen.
- Unermüdliche Ausdauer – Sie kämpfen oft weiter, selbst wenn sie schwer verwundet sind.
- Magische Konditionierung – Viele Exemplare wurden alchemistisch oder magisch darauf trainiert, Befehle ohne Zögern auszuführen.
- Überragender Geruchssinn – Sie können Menschen, Magier oder versteckte Gegner über große Entfernungen aufspüren.
Schwächen
- Ohne einen Befehlsgeber verlieren viele Kriegshunde ihre Orientierung.
- Eisenkraut und bestimmte alchemistische Substanzen können sie abschrecken.
- Einige Berichte sprechen davon, dass geweihte Zeichen oder Bannsymbole ihre Aggression dämpfen.
Herkunft
Die Kriegshunde sollen von kaiserlichen Alchemisten und Magiern
erschaffen worden sein, um die Verluste auf den Schlachtfeldern
auszugleichen. In geheimen Experimenten wurden gewöhnliche Hunde
durch Magie und alchemistische Substanzen verändert.
Manche Chroniken behaupten, dass dunkle Rituale und Blutopfer nötig
waren, um die Bestien dauerhaft an ihre menschlichen Meister zu
binden. Andere Legenden führen ihre Herkunft auf ältere
Hexenkriege zurück, in denen solche Kreaturen erstmals gezüchtet
wurden.
Bekannte Begegnungen
Berichte von Überlebenden sprechen von nächtlichen Angriffen auf
Versorgungszüge und abgelegene Lager. Wenn Kriegshunde ihr Ziel
wittern, kündigt sich ihre Nähe oft durch tiefes Knurren oder das
Klirren ihrer Ketten an – ein Geräusch, das viele Soldaten bis an
ihr Lebensende verfolgt.
