Vor dem Dreißigjährigen Krieg (600–1617)
Die Ära des Vergessens (ca. 650–1450)
Im 7. Jahrhundert beginnt ein neues Kapitel für die magischen Praktiken in Europa. Mit der zunehmenden Verbreitung des Christentums werden Magie und Zauberei immer stärker als heidnische Überbleibsel angesehen und von der Kirche verurteilt.
Geistliche und weltliche Herrscher versuchen zunehmend, den Einfluss der Magie einzudämmen. Übernatürliche Wesen, die einst als Teil der natürlichen Ordnung galten, werden nun als Bedrohung betrachtet.
Mit jedem Jahrhundert wächst die Ablehnung. Verbote werden strenger, Hexenverfolgungen häufen sich, und magische Artefakte verschwinden aus dem öffentlichen Leben. Viele Magier und magische Wesen ziehen sich in abgelegene Regionen zurück, um der Verfolgung zu entgehen.
Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts ist Magie nahezu vollständig aus der Gesellschaft verdrängt und existiert nur noch im Verborgenen – bewahrt von wenigen Eingeweihten und abgeschiedenen Gemeinschaften.
Die wenigen Magier, die diese Zeit überdauern, wirken heimlich weiter. Ihre Traditionen werden im Geheimen weitergegeben, und nur selten wagen sie es noch, ihre Kräfte offen einzusetzen.
- Das Einschlafen der Alten Kräfte: Die letzten Drachen ziehen sich in die tiefsten Gebirge Osteuropas zurück, während Werwolfclans in den nördlichen Wäldern Skandinaviens und Polens Zuflucht suchen.
- Das Scriptum Aeternum: Eine Gruppe von Magiern verfasst das Scriptum Aeternum („Ewige Schrift“), ein Werk, das das Wissen über alte Magie und arkane Rituale bewahrt. Das Buch wird in Prag verborgen.
Die letzten Jahre vor dem Krieg (1595–1610)
- Die Blutpakt-Kriege: In Osteuropa entfesseln rivalisierende Vampirfürsten dunkle Magie, um ihre Macht zu sichern. Der Konflikt führt zu verheerenden Schlachten und hinterlässt ganze Regionen als verfluchtes Land.
Der Beginn des Dreißigjährigen Krieges (1618–1628)
1618
- Prager Fenstersturz: Protestanten werfen zwei katholische Beamte aus einem Fenster in Prag. Dieses Ereignis löst den Dreißigjährigen Krieg aus und markiert den offenen Konflikt zwischen den kaiserlichen und protestantischen Mächten.
- Das Erwachen der Magie: Das Blutvergießen und die Zerstörung beginnen, die lange unterdrückte Magie wiederzuerwecken. Übernatürliche Kreaturen reagieren auf das Chaos, während uralte Kräfte unter der Erde zu erwachen beginnen.
1620
- Schlacht am Weißen Berg: Die kaiserlichen Truppen unter Ferdinand II. besiegen die böhmischen Rebellen. Während die Macht des Reiches gestärkt wird, häufen sich Berichte über Geister und Untote in den vom Krieg verheerten Regionen.
1621–1625
- Blutige Repression der Magie: Die Inquisition beginnt eine aggressive Verfolgung von Hexen, Magiern und übernatürlichen Kreaturen. Ganze Dörfer werden ausgelöscht, weil sie verdächtigt werden, mit Magie in Verbindung zu stehen.
- Der große Hunger: Die Verwüstungen des Krieges führen zu Hungersnöten in vielen Teilen Europas. Aus Verzweiflung wenden sich manche Bauern und Adelige verbotener Magie zu, was neue Katastrophen hervorruft.
Der Krieg eskaliert – Magie und übernatürliche Mächte (1626–1630)
1627
- Der Bund der Nosferatu: Vampirfürsten Osteuropas schließen einen Pakt, um ihre Territorien gegen die Inquisition und kaiserliche Truppen zu verteidigen. Untote Armeen werden erschaffen, und dunkle Magie beginnt den Krieg zu beeinflussen.
1628
- Europa im Chaos: Übernatürliche Kreaturen und Magie greifen offen in den Konflikt ein.
- Schlacht um Prag: Die Inquisition beginnt eine Belagerung der Stadt, in der zahlreiche magische Artefakte und Texte verborgen liegen. Der Ausgang dieser Schlacht könnte über das Schicksal der arkanen Macht in Europa entscheiden.
Die Dunklen Jahre (1629–1632)
1629
- Die Pest der Toten: Eine durch nekromantische Magie ausgelöste Seuche breitet sich über Europa aus und erweckt die Toten zu untoten Kreaturen. Ganze Städte werden verwüstet.
- Drachensichtungen: Berichte über Drachen aus den Bergen Osteuropas verbreiten sich und versetzen die Bevölkerung in Angst.
1630
- Schlacht von Lützen: Eine der blutigsten Schlachten des Krieges, in der der schwedische König Gustav II. Adolf fällt. Während die Menschen kämpfen, liefern sich Magier im Verborgenen Schlachten mit mächtigen Zaubern.
- Die Alchemisten-Kriege: Mehrere Alchemistenzirkel geraten im Wettstreit um das Geheimnis der Unsterblichkeit aneinander. Ihre Experimente destabilisieren ganze Regionen.
Das Ende des Alten Europas (1633–1635)
1633
- Die Rückkehr der Alten Götter: Gerüchte verbreiten sich, dass uralte Naturgeister und vergessene Gottheiten wieder erwachen und ihre Länder zurückfordern.
1634
- Der Fall von Wien: Wien wird von Nosferatu belagert. Untote Heerscharen marschieren durch die Straßen, während die letzten Überlebenden in Katakomben Schutz suchen.
- Der Riss in der Realität: Ein magisches Experiment reißt in Osteuropa ein Loch zwischen den Welten. Dämonische Wesen dringen in die Welt der Menschen ein.
1635
- Der Krieg der Schatten: Über ganz Europa kämpfen Fraktionen um die Kontrolle über Magie und Macht. Während die Menschen ihre Kriege fortsetzen, breiten sich dunkle Mächte und uralte Kreaturen aus. Das Schicksal Europas steht auf Messers Schneide.
